Hallen-Fußballturnier 2018

Auch dieses Jahr fand wieder das von vielen freudig erwartete Fußballturnier unserer Schule statt. Am letzten Tag vor den Osterferien traten die Klassen der Jahrgangsstufen 4 – 9 an, um den jeweiligen Sieger ihrer Gruppen zu ermitteln.

In 18 spannenden Spielen wurden die Spieler durch die zahlreich anwesenden Zuschauer kräftig angefeuert und unterstützt.

Dabei gewann in der ersten Gruppe (Klassen 4a, 4b, 5 und 6) die 6.Klasse ohne Punktverlust mit einem Torverhältnis von 21 : 1 deutlich. In der zweiten Gruppen der „Großen“ (Klassen 7 – 9) gewann die 9. Klasse mit 10 Punkten und einem Torverhältnis von 9 : 1.

Dank der guten Stimmung und der überaus fairen Spielweise der Mannschaften war das Turnier wieder einmal ein voller Erfolg!

Fußball-Schnupperstunde

Am 21. März durften die Mädchen der Klassen 1 bis 6 an einem einstündigen Fußball-Schnuppertraining unter Leitung von Matthias Rausch und Angela Kreutzer teilnehmen. An mehreren Stationen konnten die Mädchen ihr Balltalent und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.  Alle hatten viel Spaß dabei. Vielleicht bleibt ja die eine oder andere Teilnehmerin dem Fußball treu.

Text und Foto: B. Ripperger-Zylka

Ein Abend mit Pippi und dem kleinen Vampir

Am 16. März 2018 lud der Elternbeirat der Werner-Porsch-Grund- und Mittelschule zu einem Leseabend ein. Mit Lieblingsstofftieren, Kuscheldecken und Kissen bestückt kamen viele Kinder, um sich lustige und spannende Geschichten vorlesen zu lassen. Wegen der großen Resonanz wurden sogar fünf anstatt der geplanten vier Geschichten gelesen. Liebevoll wurden die zur Verfügung gestellten Räume, passend zur Geschichte, dekoriert. Im Angebot waren „Pippi Langstrumpf – Band 1“, „Der kleine Vampir – Band 1“, „Die drei ??? Kids – Ruf der Waldgeister“, „Einfach Ungeheuerlich – Kakerlakenkekse und Teerbonbons!“ und „Sternenfohlen in der Einhornschule – Band 1″. Aus jedem Buch wurde ca. 20 – 25 Minuten gelesen, danach war eine Pause und die Kinder konnten sich in aller Ruhe die nächste Geschichte aussuchen und es sich in dem entsprechenden Zimmer gemütlich machen. Es wurde dreimal gelesen. Zeitgleich war das Schülercafe geöffnet. Eltern und Kinder wurden dort mit belegten Brötchen und Laugenstangen, warmen Wiener und Getränken versorgt. Die Zeit verging wie im Flug. Alle Kinder genossen einen tollen Leseabend, während die Eltern in angenehmer Atmosphäre im Schülercafe plauderten. Es gab strahlende Kinderaugen und einige Eltern, die die Veranstaltung sehr lobten. „Dass der Abend so gut ankommt, hätten wir uns nicht träumen lassen“, so der Elternbeirat. Vielleicht gibt’s ja eine Wiederholung!

Text und Bilder: Elternbeirat

Zeitzeugengespräch mit Holocaust-Überlebender Eva Franz

Am 06. März 2018 gab es einen besonderen Vortrag für 30 Schüler der 8. und 9. Klasse: das Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz.

Nach der herzlichen Begrüßung unserer beiden Gäste (Eva Franz, sowie Moderatorin Birgit Mair vom Institut ISFBB e.V.) ) durch Schulleiter Werner Leupold begann der Vortrag mit einem kurzen geschichtlichen Überblick von Birgit Mair über das Dritte Reich. Sie erläuterte die Rassengesetze sowie die Entrechtung vieler Menschen in dieser Zeit. Dass sie dabei auch über die Herkunft der Sinti und Roma sowie deren Verfolgung referierte, lag daran, dass Frau Franz zu dieser Minderheit gehört und daher von den Nationalsozialisten verfolgt wurde.

Danach begann der Bericht von Eva Franz. Sie erzählte von ihrer sehr glücklichen Kindheit in Hessen, von dem Pferdehandel, den ihr Vater betrieb und auch von der Tatsache, dass alle männlichen Mitglieder ihrer Familie in der Wehrmacht kämpften. Dies änderte sich alles, als 1943 die SS kam, ihre gesamte Familie abholte und ins KZ brachte.

So kam sie im Alter von 3 Jahren ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Frau Franz berichtete sehr emotional und häufig unter Tränen von den Erlebnissen, die sie entweder selber noch in Erinnerung hat oder durch Ihren Vater berichtet bekam, der ebenfalls das KZ überlebt hatte.

Ihre ältere Schwester verstarb sehr bald im Konzentrationslager und wurde verbrannt – sie selbst überlebte nur, weil ihr Vater zusätzliche Rationen Essen aus der Küche holte. Als er entdeckt wurde, wurde er dafür öffentlich vor dem versammelten Block ausgepeitscht und anschließend in ein anderes KZ gebracht.

Ihre Mutter kümmerte sich sehr um Eva, beruhigte sie häufig und versuchte sie abzulenken (Bsp.: Als sie nachts aus den Schloten der Krematorien Feuer sahen, erzählte ihr ihre Mutter, dass dort Brot gebacken werde).

Sie und ihre Mutter kamen in den folgenden Jahren ins Frauen KZ Ravensbrück und ins KZ Bergen-Belsen. Dort musste Frau Franz erleben, wie ihre Mutter während der sehr schweren und harten Arbeit mit Steinen einfach tot vor ihr zusammenbrach.

Eine Freundin ihrer Mutter, die sie bereits aus dem KZ Auschwitz-Birkenau kannte, nahm sich ihrer an und betreute sie noch bis Kriegsende. Diese Vertraute ist ebenfalls eine Quelle vieler Geschichten, die die Lebensgeschichte von Eva Franz angehen.

Nach Kriegsende wäre Frau Franz fast als Waise zur Adoption in die USA geschickt worden, jedoch holte sie ihr kurz zuvor ebenfalls aus dem KZ befreiter Vater noch in letztem Moment vor dem Abflug ab. In Fulda traf sich die Familie nach Kriegsende wieder. Hier lebte ihre als „arisch“ deklarierte Großmutter, der man ihre elf Kinder und den Ehemann wegnahm, die als Sinti galten. Nichts war wie vorher, da alle von Evas  Verwandten in den Konzentrationslagern verstarben (nur sie und ihr Vater, eine Großmutter und eine weitläufige Verwandte überlebten), zusätzlich wurden sämtliche Pferde und alles Hab und Gut von den Nazis entwendet.

In der abschließenden Fragerunde beantwortete sie die Schülerfragen sehr offen und ehrlich. Sie erklärte, dass sie keinerlei Hass gegenüber den Deutschen empfinde und gegen die heutigen schon gar nicht, da diese Generation überhaupt nichts mit ihrer Geschichte zu tun habe, jedoch verachte sie jeden, der heute noch rechtsradikales Gedankengut vertritt.

Sie redete den Schülern ins Gewissen, wachsam gegenüber Rechtsradikalismus zu sein und dass sie dankbar dafür sein sollten, dass sie ihre Familien noch haben und diese Zeiten nicht miterleben mussten.

Werner Leupold verabschiedete nach dem eindrucksvollen Vortrag unsere Gäste mit einem kleinen Geschenk und bedankte sich recht herzlich für ihren Besuch.

Auch im Namen aller Schüler und anwesenden Lehrkräfte bedanken wir uns von Herzen bei Frau Franz, dass sie sich bereit erklärt hat, ihre Lebensgeschichte mit uns zu teilen. Alle Anwesenden waren vom sehr persönlichen Bericht über die Gräuel der Nationalsozialisten mehr als bewegt.

Wechsel der Klassenführung

Für einen reibungslosen Übergang in der Klassenführung der Klasse 4b ist gesorgt. Für die ausgeschiedene Gudrun Lauterbach wurde vom Staatlichen Schulamt Catharina Krampe als Klassenlehrerin bestellt. Frau Krampe war an unserer Schule im ersten Halbjahr bereits teilweise als Mobile Reserve tätig und konnte so bereits ihre neue Klasse kennenlernen. Schulleiter Werner Leupold beglückwünschte Frau Krampe zu ihrer neuen Aufgabe.

Servus Angelika und servus Gudrun

Am 23. Februar bekamen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Zeugnisse, auch zwei verdiente Kolleginnen wurden von uns in den wohlverdienten Ruhestand bzw. in die Freistellungsphase verabschiedet. Angelika Hoffmann (rechts) unterrichtete seit 1981 an unserer Schule und prägte somit Generationen von Schülern. Gudrun Lauterbach wurde 2016 an unsere Grundschule versetzt, nachdem sie schon einmal Anfang der 80er Jahre bei uns war. In der Feierstunde bedankte sich Schulleiter Werner Leupold bei beiden für ihren aufopferungsvollen Dienst an den Kindern und für die gute, harmonische Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Schulleitung. Auch unser Bürgermeister Manfred Porsch ließ es sich nicht nehmen, beiden in einer launigen Rede alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Diesen guten Wünschen schlossen sich die Vertreterinnen des Elternbeirats, Heike Geier und Silke Hertel, an. Der „Lehrerchor“ verabschiedete die Kolleginnen mit einem von Brigitte Frank getexteten Lied und zum Abschluss zeigten Martina Walther und Brigitte Frank in einem Sketch, wer einem nach der Pensionierung auf die Nerven fallen kann. Liebe Angelika, liebe Gudrun, unsere besten Wünsche begleiten euch, machts gut und vergesst uns nicht!

Seite 1 von 1612345...10...Letzte »