Ein Tag im Fichtelgebirge

Die Schüler der Klasse 4a zitterten lange, ob das Wetter halten würde und sie den geplanten Klassenausflug ins Fichtelgebirge unternehmen könnten. Aber es klappte:  Um 9 Uhr starteten sie mit ihrer Klassenlehrerin Fr. Ripperger-Zylka und der Fachlehrerin Fr. Reichel mit dem Bus Richtung Wunsiedel. Dort besuchten sie das Luisenburg-Theater und freuten sich an dem Kindermusical „Heidi“. Nach einer stärkenden Brotzeit machten sich dann alle auf in das Felsenlabyrinth. Das war ein Spaß! Obwohl die steilen Wege und zum Teil extrem engen Durchgänge einige an ihre Grenzen brachte, schafften am Ende alle den anspruchsvollen Rundweg. Und der Wettergott hatte ein Einsehen und hielt den Regen bis zum Nachmittag zurück.

Tatü tata – die Feuerwehr kommt!

In der vorletzten Schulwoche waren die beiden dritten Klassen zu Gast bei unserer Speichersdorfer Feuerwehr. Herr Steininger, 1. Kommandant, zeigte den Schülerinnen und Schülern Ausrüstung und erklärte die Aufgaben der Feuerwehr. Auch Herr Schwarzer nahm sich Zeit und demonstrierte den Atemschutz. Ein Highlight war natürlich die Fahrt mit dem Feuerwehrauto. Vielen Dank den beiden für den lehrreichen Vormittag!

Verabschiedung unserer 9. Klasse

Welche eine Jahrgangsabschlussbilanz, welche eine Abschlussfeier: Alle 14 Teilnehmer der neunten Klasse der Werner-Porsch-Grund- und Mittelschule haben den erfolgreichen Mittelschulabschluss geschafft, zwölf den qualifizierenden Abschluss. Mit einem Notendurchschnitt von 1,8 hatten Carina Brandl, mit 2,0 Lara Popp und Cenk Dursun den Jahrgang als Beste abgeschlossen.


Damit nicht genug: Beim qualifizierenden Abschluss lag die Quote bei 85,7 Prozent. Dabei wurde zehn Mal der Quali mit der Note „gut“, der Mathe-Quali dreimal mit der Note „Eins“ abgeschlossen. Noch nie haben sich so viele im Quali gegenüber der Jahresfortgangsnote verbessert. Viele haben freiwillige Praktikas gemacht, manch einer hat sich ehrenamtlich engagiert als Konfi-Teamer, Schulbusbegleiter und Schülerlotse. Jeder hat einen Ausbildungsplatz oder geht auf einer weiterführende Schule. „Das alles hatten wir so noch nie“, so ein sichtlich beeindruckter Konrektor und Klassenleiter Werner Leupold. Entsprechend beeindruckend gestaltete sich die Entlassfeier mit ökumenischer Andacht und Feierstunde am Freitagmittag in der Aula. Eine Überraschung reihte sich an die andere, bespickt mit Gesten, Aufmerksamkeiten, Bonmots. Es sei nicht überall selbstverständlich, so Leupold, dass die Abschlussklasse mit so einer tollen Andacht und einer so beeindruckenden Abschlussfeier verabschiedet werde. Sein Dank galt „seinem Spitzenteam um Elisabeth Ponnath und Martina Walther“. Leupolds Dank galt aber auch den „guten Geistern, ohne die nichts gehen würde.“ So Gabi Kaussler von der Verwaltung, Jugendsozialarbeiterin Karina Ziegler, die Hausmeister Helmut Sendelbeck und Roland Steininger, Berufseinstiegsberater Helmut Müller. Von den Kollegen im Ruhestand waren Renate Schweingel und Horst Linhardt gekommen, neben Eltern und Verwandten Bürgermeister Manfred Porsch und Elternbeiratsvorsitzende Heike Geier. Projektgruppen der achten Klasse hatten ein Fingerfood-Büfett gezaubert und die dazugehörigen Tabletts zum Anrichten. Die Abschlussschüler überraschten alle ihre Lehrer, die sie seit ihrer ersten Klasse hatten, mit einer großen gelben Rose. Die neunjährige Schulzeit seit 2008 sei „ein bisschen wie Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ gewesen, sagte in ihren Worten zum Abschied Klassensprecherin Carina Brandl. „Am Ende haben wir alle noch ein bisschen besser in der Klasse zusammengehalten und uns gegenseitig geholfen! Jetzt sind wir am Ziel unserer Schulzeit und die Lehrer am Ende!“


Mit den Liedern „Komm freu dich mit“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“ umrahmte die Klasse 4b musikalisch die Andacht zum Auftakt mit Pfarrer Sven Grillmeier und den Religionspädagoginnen Stefanie Hopp und Elisabeth Ponnath. „Ihr steigt heute aus dem Boot der Schule aus und seid jetzt auf euch alleine gestellt, ohne dem Rektor als Kapitän und dem Lehrerkollegium als Mannschaft, die über Jahre das Boot sicher über die mal ruhige, mal aufgewühlte, mal stürmische Wasser geleitet haben“, sagte der Geistliche in seiner Predigt. Jetzt sei es an der Zeit, alleine zu bestehen auf der See des Lebens. Dafür sprach er ihnen Mut zu und gab ihnen Ratschläge der Lebensbewältigung mit auf den Weg. „Ja, ihr könnt es und ihr schafft es“, so Grillmeier. „Vertraut auf euch selbst und auf euer Können, nehmt die Hilfe eurer Eltern und Verwandten in Anspruch, wenn ihr merkt, ihr schafft es doch nicht allein, und vertraut auf Jesus Christus, der immer da ist, selbst wenn keiner mehr da ist.“
Die anschließende Feier zur Zeugnisverleihung wurde vom Grundschulchor unter Leitung von Martina Hundsdorfer mit dem eigens neu komponierten Kanon „Neun Jahr ward ihr jetzt hier an der Speichersdorf Schule“ eröffnet. Er stimmte auch „Die Gedanken sind frei“ an. Als Solisten steuerten Bram Kleyman (Klasse
4b) am Klavier die „Horchmuschel-Serenade“ von John Wesley Schaum und Annaluna Mancia-Kuhbandner (Klasse 4a) auf der Querflöte die “ Etüde A-Dur“ von Ludwig Schytte bei.
„Ciao, macht´s gut“, sagte seinen Schützlingen zum letzten Mal als Klassenleiter Konrektor Werner Leupold. Er geht 2018 in Ruhestand. „Ihr habt mir das in euch gesetzte Vertrauen in Form eures Verhaltens und guten Leistungen dicke zurückgegeben – im richtigen Ton, mit Pünktlichkeit und Ehrgeiz. Auf euch war immer und jederzeit Verlass“, fasste er seine Erfahrungen zusammen.
Leupold hatte den Stein im Klassenzimmer der neunten Klasse mitgebracht. Dort hatte er, anknüpfend an den Stein in Astrid Lindgrens Geschichte „Über Frieden“ drei Jahre die Gewaltlosigkeit, gewaltlose Erziehung und Frieden symbolisiert. „Begegnet anderen immer so, wie ihr es von anderen erwartet“, gab Leupold seinen Schülern mit auf den Weg. „Bleibt kritisch, lasst euch nicht von anderen vereinnahmen und zu sehr von den sozialen Medien beeinflussen“, ermutigte er. Nicht zuletzt volles Vertrauen in Gott und die Zukunft, in den neuen Beruf und die neuen Chefs, Ausbilder und Lehrer anderer Schulen sowie in den Lebenspartner und die eigenen Kinder. Anknüpfend an das Sprichwort „Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben“, forderte Bürgermeister Manfred Porsch die künftigen Ex-Schüler auf, das Rüstzeug auf rechte Weise zu nutzen und zu vermehren und auf diesem Fundament das Haus ihres Lebens zu bauen, damit es allen Stürmen und Gefahren widerstehe. „Geht den geraden Weg und lasst euch nicht von den reizvollen Verlockungen der Gesellschaft verwirren und verleiten“, gab er ihnen mit auf den Weg. Die Berufschancen seien so gut wie noch nie. Der Dank der Elternbeiratsvorsitzenden Heike Geier galt in erster Linie Rektor Werner Leupold. Trotz der Doppelbelastung mit Schulleitung als Krankheitsvertretung und Klassenleitung habe er alle Schüler erfolgreich über die Ziellinie geführt. Auf ihrem Weg zu neuen Ufern von Lehre und Beruf wünschte sie den Schülern einen Weg, den sie gerne gehen, auf dem sie die Steine nicht spüren, der nicht endlos sei – mit einem Ziel vor Augen, das sie erfülle.

  

Besuch der Hochstapler: Sport Stacking

Der Besuch der Hochstapler Speichersdorf in unserer Schule ließ Großes erwarten: In den vergangenen Wochen durften sich die Schüler aller Klassen einen eigenen Einblick in die Sportart „Sport Stacking“ verschaffen und dabei selbst aktiv werden. Unter fachmännischer Anleitung wurde die Kunst des „Becherstapelns“ erklärt, wobei viele Schüler (aber auch Lehrer) an ihre Grenzen stießen.

Insgesamt war der Besuch ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten und bei vielen wurde die Begeisterung für das Sport Stacking geweckt!

Die Schule Speichersdorf bedankt sich recht herzlich bei den Hochstaplern Speichersdorf, insbesondere bei Frau Ziegler und Frau Gosslau, für die tolle Durchführung!

 

Schulfest 2017

Singen, Tanzen, Spielen und Basteln was das Zeug hielt war angesagt beim diesjährigen Schulfest der Werner-Porsch-Grund- und Mittelschule. Lehrerkollegium, Schüler aller Klasse und Elternbeirat hatten in einer glänzenden Gemeinschaftsleistung ein fünfstündiges Fest- und Unterhaltungsprogramm gezimmert. Ein sonniger Bilderbuchnachmittag tat sein übriges.

So ein top organisiertes, mit vielfältigsten Aktionen bespicktes und bestbesuchtes Schulfest hat es schon lange nicht mehr gegeben. Durch einen überwältigenden Besuch von Anfang an wurden die wochenlangen Vorbereitungen dann auch belohnt. Schulleiter Werner Leupold war die Freude ins Gesicht geschrieben, als er um 14 Uhr im Atrium den Startschuss gab. In den Gängen und Klassenzimmern reihte sich ein Höhepunkt an den anderen, ernteten Kinder wie Lehrer viel Beifall. In den Pausenhöfen herrschte buntes Treiben und Biergartenatmosphäre. Und alle von Oma und Opa bis zum Baby waren in ihrem Element. Die neunte Klasse hatte den Elternbeirat beim Aufbau der Zelte und Sitzgarnituren unterstützt. Für das leibliche Wohl wurde durch den Elternbeirat mit Getränken, Steaks und Bratwürsten sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.

„Das war ja vom Feinsten, und es war die Hölle los“ so am Ende ein vom Programm und Besuch sichtlich begeisterter Jugendbeauftragter Christian Porsch. Zum Auftakt sangen der Schulchor und die ersten Klassen „Paule Puhmanns Paddelboot“ – natürlich auch mit echtem Paddelboot. Danach ging es auf das Schulgelände und in die Klassenzimmer zu den Aktionen der einzelnen Klassen. So hatte die Klasse 2a einen Fußball-Parcours mit Torwandschießen auf der Wiese des Grundschulpausenhofs unter Leitung des ehemaligen Trainers der ersten Mannschaft des TSV Kirchenlaibach Thomas Kaufmann und unterstützt von Marcel Jahn aufgebaut. Einen Fahrradparcours auf dem Pausenhof zur Förderung der Geschicklichkeit organisierten die Klassen 2a/b. „Blumen zum Selberbasteln“ war angesagt beim kreativen Workshop der Klasse 3a und Bewegungs- und Spielübungen mit Schwungtuch  mit diversen kleinen Spielen für Kinder durch die Klasse 3b. Schlüssel-Anhänger sowie Luftballon-Dart konnten eigenständig gebastelt werden am Stand der Klasse 4a. Da gab es kaum ein Kind, das sich nicht den Spaß gönnte, Luftballons mit Dartpfeilen abzuschießen. Im Schulgarten bot die Klasse 4b vielfältige Aktionen an, vom Hauswurz-Schnecken-Workshop, bei dem selber kleine Hauswurz-Pflanzen in Schneckenhäuser gepflanzt werden konnten, über das Basteln von Zeitungshüten bis zum Blumen- und Windlichter-Verkauf.

„Generalprobe für das Speichersdorfer Bürgerfest bestanden“, so Pädagoge Philip Wisnewski zum Gemeinschaftstanz der beiden vierten Klassen. Sie hatten wochenlang mit der Klassenleiterin der Klasse 4b Martina Walther gemeinsam im Englisch-Unterricht eine ganz eigene Choreographie eines Gemeinschaftstanzes zur Melodie von „Oh Susanna“ entworfen und einstudiert. Christian Bäß sorgte mit seiner Technik für die musikalische Begleitung. Der Applaus sollte erst verstummen, als es grünes Licht für die Zugabe gab. Mit ihrem Mitmach-Tanz werden die beiden vierten Klassen auch das Bürgerfestprogramm bereichern. Am Sonntag, 30. Juli, 14:30 Uhr sind sie auf der Bühne II Höhe Schützenhaus zu sehen. Gemeinsam werden sie den Tanz performen. Der Tanz hat nicht nur den Charakter, die tänzerischen Qualitäten und den Spaß der Schüler am Tanzen zu zeigen. Zur Quintessenz des Programmpunktes gehört, dass der Tanz auch ein Aufforderungstanz ist, d.h. die Schülerinnen und Schüler werden anschließend das Publikum zum Mitmachen animieren und einladen mitzutanzen. „Also kommen, staunen – und mitmachen, ja sich anstecken und mitreißen lassen von denen, die unsere Zukunft sind“, so dritter Bürgermeister Wolfgang Hübner.

Die Klassen der Mittelschule hatten sich mit verschiedenen Angeboten über den Pausenhof hinweg platziert. Bei der Klasse fünf konnten sich die Kinder im Büchsenwerfen versuchen. Die Klasse sechs hatte Fühlstationen aufgebaut, an denen man in verschiedenen Kisten die darin enthaltenen Dinge erfühlen musste, natürlich ohne hineinzuschauen. Die Ergebnisse wurden dann in ein Lösungsblatt eingetragen. Abschließend wurde die Teilnehme durch eine Verlosung von diversen Preisen wie Eisgutscheinen belohnt. In der FRUCHTbar mixte ebenfalls für das Bürgerfest gleichsam als Probelauf die Klasse sieben alkoholfreie Cocktails, verkaufte selber modellierte Luftballontiere sowie im Kochunterricht selber hergestelltes Müsli. Von der Marke Eigenbau war auch die Erdbeermarmelade der Klasse acht.  Die im Kochunterricht selber hergestellte Konfitüre verkaufte sich wie die warmen Semmeln.

Begehrtes Ziel der Kinder waren aber auch die beiden Fahrzeuge des Technischen Hilfwerks. Da gab es strahlende Kinderaugen, als diese in den Fahrzeugen Platz nehmen durften und so manche knifflige Frage beantwortet bekamen. Als Attraktion war ebenfalls eine Hüpfburg aufgebaut worden. Das Schulfest war insgesamt sehr gut besucht und auch das Wetter spielte an dem Tag zum Glück mit.

(Dr. W. Hübner)

Schulmöbel für die Aula selbstgemacht

In der AG „Schulhausgestaltung“ der 8. Klasse wurden letztes Jahr bereits zwei Bänke für die Aula in der Mittelschule hergestellt. Diese werden sehr gut angenommen und sind vor allem in der Mittagspause oft voll besetzt. Nach gemeinsamen Überlegungen der Schüler in der AG stand fest, dass hier noch ein Tisch fehlt, an dem die Schüler in der Mittagspause auch mal ihre Hausaufgaben machen oder ihre Getränke abstellen können.

Ein Teil der AG plante das Gestell, besorgte in Eigenregie das Material und legte selbst Hand beim Bau an. Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Schömann für seine Tipps und an den Hausmeister Herrn Steininger, der uns tatkräftig unterstützte!

Der andere Teil der AG fertigte in mühevoller Kleinarbeit ein Mosaik für die Tischplatte an. Die Fliesen mussten zuerst nach Farbe geordnet und mit dem Hammer noch zerkleinert werden. Nachdem eine Schülerin ein Motiv auf die Platte gezeichnet hatte, legten alle mit den Fliesen dieses Motiv nach.

Ein herzliches Dankeschön auch Herrn Bürgermeister Porsch und damit an die Gemeinde Speichersdorf, die uns durch ihre finanzielle Unterstützung dieses Projekt ermöglicht hat!

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