Die 8. Klasse auf den Spuren des Ursprungs der Industrialisierung in Nürnberg

Am Mittwoch, dem 18. Dezember 2019, machten die Schüler der 8. Klasse einen Ausflug nach Nürnberg und besuchten dort das Deutsche Bahn Museum. Die Erfindung der Eisenbahn erwies sich als gewaltiger Motor der Industrialisierung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Rohstoffe und Güter konnten unabhängig von Flüssen in alle Richtungen transportiert werden. Durch die Eisenbahn konnten nun die Menschen große Entfernungen überwinden. Vor Ort begutachteten die Schüler die erste Eisenbahn „Adler“, die ihre erste Fahrt am 7. Dezember 1835 von Nürnberg nach Fürth unternahm. Außerdem gab es noch viele weitere Informationen über die Zeit von 1800 bis heute, die die Schüler interessiert aufnahmen.

 

Anschließend ging es dann noch auf den Christkindlesmarkt und die Schüler erkundeten in Kleingruppen selbständig die Nürnberger Innenstadt.

Museenbesuch der 5. und 6.Klasse

Die Klassen 5 und 6 fuhren am 12.12.2019 mit dem Zug nach Bay-reuth. Während die Fünftklässler eine Führung durch das Kunstmuseum erhielten und sich anschließend in der Museumswerkstatt mit  Plakafarben, Palette, Pinsel und „Spülbürsten“ auf Papier aus-toben durften, erkundeten die Sechstklässler das Historische Muse-um unter dem Aspekt „Kleider machen Leute“. Das Schlüpfen in Kleidungsstücke aus verschiedenen Epochen machte den Schülerinnen und Schülern riesigen Spaß. Im Anschluss besuchten beide Klassen den Christkindlesmarkt, auf dem einige Kinder noch ein passendes Geschenk fanden.

Lotsennachwuchs in Aktion

Am Montag, dem 09.12.2019 erhielten die neuen Lotsen der 7. Klasse ihre sehr guten Prüfungsergebnisse. Herr Thomas Förster, der Verkehrserzieher im Landkreis Bayreuth ist, führte die Lotsen nach einer allgemeinen Ansprache in ihr neues Amt ein. Beide ersten Klassen haben sich als „Testpersonen“ beteiligt und so ging es nach der Unterweisung gemeinsam Richtung Lotsenübergang.

Hier bewiesen sie, dass sie die neu erworbenen Fähigkeiten auch in der Praxis umsetzen können und lotsten die Schulanfänger sicher über die Straße.

Wie ergeht es Schulkindern in Kenia?

Am Donnerstag, dem 21.11.2019, kam Frau Susanne Birkle, die Leiterin von Asante.e.V. (Verein zur Förderung von Schulkindern in Tiwi – Kenia), zu uns. Sie zeigte den Schülern der Grund- und Mittelschule in Speichersdorf mit eindrucksvollen Bildern wie die Kinder in Tiwi-Kenia Schule erleben.

Vor der Gründung des Vereins saßen die Schüler, die in die Schule kommen durften und nicht zu Hause arbeiten mussten, in einem Klassenzimmer nur auf dem Boden und hörten dem Lehrer zu. Arbeitsmaterialien gab es nicht.

Nach der Gründung des Vereins und mit Hilfe von Spenden konnten einige Klassenzimmer mit Bänken und Schulmaterial ausgestattet werden. Es gibt für alle einen Frühstücksbrei, was viele Familien zum Anlass nehmen, ihre Kinder in die Schule zu schicken, da sie teilweise so arm sind und kaum selbst etwas zum Essen haben.

Der Verein sorgt so für die Möglichkeit einer Schulbildung von Waisenkindern und Kindern von sehr armen Familien in Tiwi-Kenia. Außerdem unterstützt er die Familien mit dem Frauenprojekt „Engel für Afrika“.

Bewegt von diesem Vortrag, entschieden sich die Grund- und Mittelschüler dafür, diesen Verein im Rahmen des Weihnachtsmarktes am 17. Dezember 2019  zu unterstützen, indem sie einen Teil ihrer Einnahmen spenden werden.

Werkstatttage der 8. Klasse im bfz

Vom 14. bis 18. Oktober 2019 fanden für die Schüler der 8. Klasse die Werkstatttage im bfz in Bayreuth statt. Von Montag bis Freitag konnten die Schüler unter Anleitung von Fachpersonal in den unterschiedlichsten Berufen Erfahrungen sammeln. Jeden Tag stand für die Schüler ein anderer Beruf auf dem Plan. Beim Frisör wurde gefärbt und frisiert, im Hotel- und Gaststättengewerbe ein Menü bereitet. Im Bereich Holz fertigten Schüler einen Holzkoffer, bei Metall einen Flaschenöffner in Form eines Pumas und im Verkauf wurden Gespräche trainiert und ein Ladendieb „gestellt“. Im Bereich Pflege bekamen sie einen Einblick in Erste Hilfe und übten die stabile Seitenlage. Ein weiteres Highlight war der Bereich Farbe, bei dem die Schüler mit Airbrush ihren Namen in Graffiti Art sprühten.

Mit Eifer arbeiteten die Schüler von Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr, am Freitag war bereits um 12:30 Uhr Feierabend. Rückblickend war es für die Schüler der 8. Klasse auf dem Weg ihrer Berufsorientierung eine erfahrungs- und sehr abwechslungsreiche Praxiswoche, an der sie mit Begeisterung und Engagement teilnahmen.