Verabschiedung unseres Konrektors Werner Leupold

(Text von Wolfgang Hübner)

Der erste Offizier der Werner-Porsch-Schule ist von Bord gegangen. Der begnadete Pädagoge und langjährige Konrektor Werner Leupold, der im zurückliegenden Schuljahr auch als amtierender Schulleiter fungierte, hat seine zweite Heimat verlassen und ist nach 41 Jahren im Staats- und Schuldienst, davon 20 Jahre in Speichersdorf, in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

„Sie werden fehlen, Herr Leupold, hier in der Schule den Schülern und den Lehrern, vor allem mit ihrer ruhigen, geduldigen und humorvollen Art“, so Bettina Ripperger-Zylka eingangs in ihrer Laudatio. „Sie waren allseits geliebt und respektiert“, betonte sie. Egal in welchem Anliegen, die Tür sei für die Lehrerkolleginnen und Lehrerkollegen immer offen gestanden. Sie sprach allen aus der Seele als sie von Herzen Dank sagte für viele Jahre wertvoller Zusammenarbeit als Konrektor und für ein schönes vergangenes Schuljahr als amtierender Schulleiter.

Knapp zwei Stunden stand die Schule still, stand in der Aula alles im Zeichen der Verabschiedung Leupolds. Denn das ganze Lehrer- und Verwaltungskollegium unter Federführung von Bettina Ripperger-Zylka hatte in einer bis zuletzt geheim gehaltenen beeindruckenden Feier mit einem eigens für Werner Leupold kreierten und auf ihn zugeschnittenen Programm das schulische Lebenswerk des 65-Jährigen gewürdigt und ihm die besten Wünsche mit auf den Weg gegeben. Unter den geladenen Gästen waren auch Gattin Rita, Schulamtsdirektor Werner Lutz, Bürgermeister Manfred Porsch, Elternbeiratsvorsitzende Heike Geier, der frühere Hausmeister Helmut Sendelbeck sowie Daniel Kern als Vertreter der Schüler.

In einem eigens eingeübten Sketsch spielten Martina Walter, Robert Schultes, der als Hausmeister vertretungsweise für einen Lehrer in die Bresche sprang, Brigitte Frank, Ulrike Keck, Marion Pfeiffer, Philip Wisnewski und Angela Schwarz verschiedene kuriose Gesprächsszenen eines Elternsprechtags über schlechte Schulnoten und wegen eines Verweises wegen Gewalttätigkeit des Kindes, wegen Unterforderung des angeblich hochintelligenten Kindes. Nach der Melodie „Bella Bimba“ hatte ein eigens zusammengestellter Lehrerchor die Charaktereigenschaften und die Vorlieben Leupolds in Reimform verfasst. Darin besangen sie die bewundernswerte Ruhe Leupolds und dass er immer wieder auch mal mit dem Roller in die Schule kam. Auch war zu hören, dass er gern nach Italien fährt und eine Vorliebe für italienische Küche hat, gerne in der Freizeit zwei- bis dreimal die Woche Schafkopf spielt und auf ein fränkisches Bier und eine gute Brotzeit schwört. Gesanglich gaben sie ihm aber auch die Wünsche mit auf den Weg, dass er jetzt ohne auf die Uhr schauen zu müssen – noch mehr Zeit zum Leben, Zeit zum Freuen und Lachen, Zeit zu sich selber zu finden haben und jede Stunde als Glück empfinden möge. Unter dem Motto „Wahnsinn wie die Zeit vergeht“ ließ Ingrid Scheuerer in einer musikalisch hinterlegten Dia-Show Schnappschüsse aus 20 Jahren Werner-Porsch-Schule Revue passieren. Alexandra Kutepow aus der sechsten Klasse umrahmte schließlich das Programm mit klassischen Werken auf dem Klavier. Zur Erinnerung gab es ein Bild mit den Portraits des Lehrerkollegiums, ein fränkisches Bier und eine Brotzeit, Rosenthal-Porzellan und Blumen für die Gattin Rita.

Langweilig wird es Leupold im verdienten Ruhestand nicht. Denn er spielt regelmäßig Schafkopf, verbringt Kurzurlaube in Unterfranken und Italien, wird gute und weniger gute Restaurants testen, und regelmäßig von vier Enkel auf Trab gehalten.

Bürgermeister Manfred Porsch erinnerte an die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Vor allem in den Speichersdorfer Anfangsjahren, als die Schule noch 500 Schüler zählte und die Herausforderungen der Migration zu bewältigen waren. Jeder Tag sei seinerzeit eine Herausforderung gewesen. Trotz Rückschlägen habe er mit seiner schätzenswürdigen Charaktereigenschaft der Ruhe und Gelassenheit in guter Zusammenarbeit mit dem Rektor das Schiff Schule durch die unruhigen Gewässer gelenkt.

„Kein Problem“ und „Das kriegen wir schon“ seien die geflügelten Worte Leupolds gewesen, erinnerte Elternbeiratsvorsitzende Heike Geier. Er sei in seiner Art mit trockenem Humor Dinge anzupacken immer ein Garant für wertvolle Ratschläge gewesen, und ein Garant dafür, alles zu arrangieren, sofern es auch nur ansatzweise möglich war, sagte sie.

„Die Sache stand bei Werner Leupold immer im Mittelpunkt“, so Schulamtsdirektor Werner Lutz. Der Rektortitel sei ihm in seiner Bescheidenheit nicht wichtig gewesen. Mit seinen Charaktereigenschaften habe das Schulamt die Schule Speichersdorf immer in guten Händen gewusst, vor allem in spannenden Zeiten. Auch in der Außenwirkung habe es Leupold immer verstanden, die Schule in ruhigen Bahnen zu lenken. Darüber hinaus habe ihn die Gabe ausgezeichnet, zu erkennen, was wichtig und weniger wichtig gewesen sei. Lutz ließ auch die schulische Vita Leupolds Revue passieren, die ihn nach der Volksschule Schirnding 1973 an das Otto Hahn Gymnasium MAK führte. Nach dem Wehrdienst studierte er in Nürnberg. Erste Schulstationen führten ihn nach Weidenberg, Bindlach, Bayreuth sowie Fichtelberg/Mehlmeisel. 1983 wurde er auf Lebenszeit verbeamtet. 1998 wechselte er an die Werner-Porsch-Schule nach Speichersdorf und übernahm 2017 neben der Leitung der neunten Klasse kommissarisch die Schulleitung.

„Ich bin baff, was ihr da auf die Beine gestellt habt“, kommentierte Leupold sichtlich beeindruckt das Programm. Sein besonderer Dank galt zudem seiner Frau Rita, die auf ihre berufliche Karriere verzichtet, die Kindererziehung übernommen und ihm so den Rücken frei gehalten habe. „41 Jahre Schule, da kommt Einiges zusammen, nicht nur die grauen Haare“, resümierte Leupold sein über vier Jahrzehnte währendes schulpädagogisches Leben. Dies belegte er auch mit amüsanten Anekdoten aus den Anfangsjahren über frühere Schulleiter, Pausenaufsichten und Wandertagen. In Speichersdorf sei er vor 20 Jahre prima aufgenommen worden, betonte er. Mit dem Lehrerkollegium habe es immer eine klasse Zusammenarbeit gegeben. „Meinen Rektoren Werner Dollhopf, Ludwig Würner und Werner Lowag eine Hilfe zu sein, das habe ich einigermaßen geschafft.“ Eine wertvolle tägliche Hilfe seien Sekretärin Gabi Kaußler und die Hausmeister Helmut Sendelbeck und Roland Steininger gewesen. Im letzten Jahr habe er die Klassenlehrerarbeit, den Umgang und den täglichen Austausch mit Schülern schon sehr vermisst, so Leupold. „Dafür hatte ich mich entschieden, und ich wollte auch nie etwas anderes werden als Klassenlehrer“, formulierte er als sein berufliches Credo. Alles andere habe sich ergebe. Der Steuermann in der zweiten Linie, Werner Leupold, verabschiedete sich mit einem Wort von Artur Schnitzler: „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange drauf freut.“

Verabschiedung der 9. Klasse

Am 20. Juli 2018 fand die Verabschiedung der 9. Klasse der Werner-Porsch-Mittelschule statt. Die 17 Schüler beendete an diesem Tag erfolgreich ihre Schullaufbahn an der Mittelschule. 70 % erreichten den Qualifizierenden Mittelschulabschluss. Herausragend waren hier Nick Müller mit einem Notendurchschnitt von 1,6, der damit zu den 10 besten Prüflingen in der Stadt und im Landkreis Bayreuth zählte, gefolgt von Kevin Jandl mit 1,9 und Sophia Wolf mit 2,1. Nach einer kurzen Andacht, die Stefanie Hopp und Pfarrer Sven Grillmeier gestalteten, folgte der offizielle Teil der Verabschiedung mit Schulleiter Werner Leupold, Bürgermeister Manfred Porsch und der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Heike Geier. Umrahmt wurde die Feier von den Solisten Lucia Döring (Kl. 5) mit dem Akkordeon, Kaya Peterson (Kl. 6) und Alexandra Kutepow (Kl. 6) jeweils am Klavier. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Büffet, das von der 8. Klasse vorbereitet wurde.

M. Vogel

Ausflug der Lotsen nach Bamberg

Seit einigen Jahren ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass die Gemeinde Speichersdorf den Schüler- und Buslotsen einen Ausflug spendiert. Am 24. Juli 2018 war es wieder soweit und es ging für 31 Lotsen nach Bamberg. Trotz der heißen Temperaturen ging es zum Bamberger Dom hinauf, den sie auf eigene Faust erkundeten sowie den bekannten Rosengarten mit seinen über 4000 Rosenstöcken. Selbstverständlich war für die Schüler das zusätzliche Taschengeld von der Gemeinde ein besonderes Highlight, das später eigenständig in Gruppen unter das Volk gebracht wurde.

M. Vogel

Ausflug zur Luisenburg

Am 04. 07. 2018 unternahmen die 5. und 6. Klasse einen Theaterausflug zur Luisenburg. Bevor die Aufführung  „Das Dschungelbuch“  besucht wurde, hatten die Schüler Gelegenheit zu einem Picknick vor dem Eingang zum Felsenlabyrinth. Danach ließen sich die 35 Jungen und Mädchen von einer schwungvollen Show mit guten Gesangsstimmen, fetzigen Tänzen und einem wundervoll gestaltetem Bühnenbild begeistern.

G. Friedrich

Bundesjugendspiele mit Spielestationen

Bei herrlichem Wetter fanden unsere Bundesjugendspiele statt. Während sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 8 im Wettkampf (Lauf, Weitsprung, Wurf) maßen, durchliefen die 1. Klassen Spielestationen. Auch andere Kinder, die sich in der „Warteschleife“ befanden, hatten viel Spaß beim Schießen an derTorwand, beim Spiel „Ball über die Schnur“ oder beim „Wasserlauf“. Danke an die Neuntklässler, die sich als Helfer engagierten und besonderen Dank an Bettina Ripperger-Zylka, die in bewährter Manier die Organisation des Tages innehatte. Sieger bei dem Spielewettbewerb war in der Grundschule die Klasse 4b, in der Mittelschule die 8. Klasse. Am besten bei den regulären Wettkämpfen abgeschnitten haben in der Grundschule Isabel Scheffcyk (2b), Emma Lefeld (4a) und Julian Kaufmann (3a), in der Mittelschule Ghaith Sharabi (6a), Julian Schirmer (7a) und Julian Nicolae (7a).

Raum für Freizeit in der Mittelschule

Ein Rückzugsraum für die Mittelschule!! In der AG Schulhausgestaltung verwandelten Schüler der 9. Klasse mit großem Engagement und tatkräftiger Unterstützung des Hausmeister Roland Steininger einen Raum in einen gemütlichen Aufenthaltsraum. Er lädt ein zum Entspannen und zur Kommunikation. Es gibt auch zwei Computer mit Internetzugang. Das absolute Highlight im Raum ist unser Sofa, welches immer heiß umkämpft ist. Dafür wollen wir uns bei Familie Yasar bedanken, die mit der Spende des Sofas den Schülern damit einen großen Gefallen gemacht hat. Ein besonderes Dankeschön an Herrn Jandl, der dank der großzügigen Spende der Paletten das Vorhaben erst möglich gemacht hat. Daraus bauten die Schüler die Sitzgelegenheiten.

M. Vogel

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