Mittelschule erreicht Finale im Vorlesewettbewerb!!

Unsere Schülerin Christine Pausch aus der 8. Klasse nahm am Vorlesewettbewerb im Fach Englisch teil. Sie qualifizierte sich als Klassen- und Kreisbeste für den Wettbewerb auf Bezirksebene in der Regierung von Oberfranken. Dieser bayernweit einzigartige Veranstaltung wurde von Herrn Wolfgang Hamm (FL Englisch in Marktredwitz) toll organisiert und findet mittlerweile seit 10 Jahren statt. Der Leiter des Bereichs Schulen für Oberfranken, Stefan Kuen, übernahm die Preisverleihung und wies in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit des Fachs Englisch hin. In einer ersten Runde musste die 12 Teilnehmer einen bekannten Text fehlerfrei vorlesen. Anschließend bekamen alle einen unbekannten Text, den sie vorbereiten und vortragen mussten. Alle Teilnehmer besaßen ein hohes Niveau und so war es letztlich eine knappe Entscheidung. Malvin Ilten aus Naila erreichte den ersten Platz, Christine Pausch erreichte einen hervorragenden Platz im Mittelfeld. Alle sonstigen Teilnehmer waren entweder M-Schüler oder native speaker. So muss man festhalten, dass Christine sich außerordentlich gut geschlagen hat und unsere Mittelschule toll repräsentiert hat.

Mittelschule beeindruckt Viertklässler riesig!!

Am Dienstag führte die Mittelschule Speichersdorf einen Tag der offenen Tür für alle Viertklässler durch. Auch alle Eltern der Kinder waren eingeladen. Die Kollegen der Mittelschule zeigten den Schülern in insgesamt sechs Stationen, was die Mittelschule kann. Nicht nur Gymnasium oder Realschulen können einen Schnuppertag einrichten, auch die Werner-Porsch-Mittelschule ist dazu in der Lage und begeisterte die Kinder. Egal ob Waffeln selbst backen, Gummibärchen in Kaliumnitrat versenken, Gehirnjogging, Placemat, Mathe-Lernwerkstatt oder mbots programmieren, die Viertklässler bekamen einen tiefen Eindruck in unsere Mittelschule und waren begeistert. Insgesamt war es ein tolles Ereignis und auf alle Fälle wird dieser Schnuppertag zu einem festen Baustein in der Schulentwicklung der Werner-Porsch-Mittelschule werden.

Vorbericht zum „Tag der offenen Tür“ der Mittelschule

mBot in Action, Kahoot, Weißblatt- und Placemat – Methode und Lapbooks – welcher Leser kann mit diesen Fachbegriffen schon etwas anfangen? in jedem Fall die Schüler und Lehrer der Werner-Porsch-Mittelschule. Denn hier gehören sie zum Lehrplan der fünften bis neunten Klassen. Und sie beweisen eindrucksvoll, dass die Mittelschule mehr zu bieten hat, als Ottonormalverbraucher zunächst erwarten würde. Landläufig haben die Mittelschulen mit dem Image, Restschule zu sein, zu kämpfen. Völlig zu Unrecht: denn sie haben, wie die Beispiele eindrucksvoll beweisen, ihre fachlichen Qualitäten. Das will und wird auch die Werner-Porsch-Mittelschule mit einem eigens als Projekttag konzipierten Tag der offenen Tür am Dienstag, 9. April, eindrucksvoll beweisen. Kurier-Mitarbeiter Wolfgang Hübner sprach mit dem Vorbereitungsteam Konrektor Christian Hanauer und seinen Kollegen, den Lehrkräften Marion Vogel, Silvio Schömann und Philip Wisnewski über die Hintergründe und das Angebot.

Mittelschulen sind doch eigentlich die Kaderschmieden für den Mittelstand?

Hanauer: Neben dem Vermitteln von Fähigkeiten und der Charakterbildung steht die Berufsorientierung im Fokus. Durch Praktika, externe Kooperation mit Berufseinstiegsbegleitungen oder dem Arbeitsamt ist es unser Ziel, unsere Schüler fit für das Berufsleben zu machen. Die Digitalisierung und das neue Pflichtfach Informatik ab der fünften Klasse geben uns neue Möglichkeiten, unsere Schule voranzubringen. Projekte wie Praxis an Mittelschulen und die arbeitspraktischen Fächer vermitteln viele wichtige vorbereitende Fähigkeiten für mittelständisches Handwerk und Industrie.

Mit dem Tag der offenen Tür geht die Mittelschule jetzt einen neuen Weg, dies zu kommunizieren und transparent zu machen?

Hanauer: Ja, der Tag der offenen Tür wird jetzt zunächst für die Viertklässler stattfinden. Damit wollen wir unsere Mittelschule stärken. Denn im Interesse aller Beteiligten muss der Speichersdorfer Schulstandort erhalten bleiben, da einer Gemeinde ohne weiterführende Schule eine lebenswichtige Lebensader fehlt! Im Mittelpunkt des Tages stehen daher praktische Tätigkeiten und didaktische Lehrmethoden, die für unsere Schulart charakteristisch sind.

Wer ist die Zielgruppe und wie will man sie besonders erreichen?

Wisnewski: Wir wollen den Kindern und Eltern der jetzigen vierten Klassen unsere Mittelschule vorstellen. Dazu haben wir Lehrer unterschiedlichste Stationen vorbereitet: vom Programmieren von mBots, dem Backen in der Schulküche, chemischen Versuchen bis hin zu Unterrichtsmethoden und der Mathe-Werkstatt.  Wir möchten die Schüler überzeugen, weiterhin in Speichersdorf zur Schule zu gehen und eine hochwertige Schulbildung zu erreichen. Weitere Vorteile sind natürlich auch, das bekannte Umfeld zu erhalten und nicht mit Bus oder Bahn sehr weit zur Schule fahren zu müssen. Darüber hinaus wird der Schulstandort Speichersdorf in den nächsten Jahren noch attraktiver. Nicht nur durch neue Fächer, durch bewährte und neue Kollegen, sondern auch durch eine Schulsanierung, die ansteht.

Welche Themen stehen an diesem Tag im Mittelpunkt?

Schömann: Wir werden den Schülern das neue Pflichtfach Informatik exemplarisch am mBot vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Roboter-Bausatz, an dem Bewegung, Audioausgabe, Ultraschallsensor (Erkennen von Hindernissen), Linienfolgesensor, Helligkeitssensor, LED-Licht und Buttons programmiert werden können. Wir werden neue Unterrichtsmethoden wie Kahoot, die Weißblatt- und Placemat-Methode sowie Lapbooks vorstellen. Dass Sportunterricht auch anders geht zeigen wir den Schülern in der Turnhalle.  Bewegung läßt sich nämlich auch glänzend mit Gehirnjogging verbinden, sodass auch Lernen auf diese Weise viel Spaß und Freude bereitet. Um Forschendes Lernen mit vielfältigen Werkzeugen, Materialien und Alltagsgegenständen geht es in der Lernwerkstatt. Spannende Demonstrationsversuche mit Wasserstoffperoxid und Gummibärchenflammeninferno warten im Fach PCB (Physik, Chemie, Biologie) auf die Schüler.

Wie ist der Ablauf geplant?

Vogel: Beginn ist um 10.30 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleitung wird um 10.45 Uhr an der ersten Station begonnen. Es werden sechs Gruppen zu je sieben Schülern gebildet, die dann innerhalb des Schulgebäudes zu den unterschiedlichen Stationen wechseln. Die Vorführung an einer Station wird 15 Minuten dauern.

Wie geht es nach dem Projekttag weiter?

Hanauer: Die Schule wird im Rahmen der Digitalisierung eine Steigerung ihrer Modernität und Attraktivität erfahren durch die Neuanschaffung von Laptopkoffern, einer kompletten Abdeckung der Klassenzimmer mit WLAN sowie einer noch besseren Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben, die im Rahmen von Projekten mit ins Boot geholt werden sollen. Letztlich soll unsere Schule nicht nur als Lebensvorbereitung für den Alltag, sondern auch zur fundierten Grundbildung für alle industriellen, handwerklichen und sozialen Berufe fungieren. wh

(Text und Interview: Wolfgang Hübner)

Autorenlesung mit Nina Weger

Am 18. Februar 2019 besuchte uns die Kinderbuchautorin Nina Weger.  Sie stellte den Viert-, Fünft- und Sechstklässlern ihre bisher erschienenen Bücher vor und erzählte den Schülern von ihrem Leben als Schriftstellerin. Den Kindern, die selbst gerne Geschichten schreiben, gab sie Tipps, auf was sie achten sollten, um ihre Geschichten spannend zu gestalten. Danach begeisterte sie die Schüler mit einem emotions- und gestenreichen Vortrag aus ihrem Buch „Ein Krokodil taucht ab – und ich hinterher“. Im Anschluss an diese gelungene Lesung erhielten die Kinder ihre bestellten Bücher, die Frau Weger alle mit großer Geduld signierte.

Diese Autorenlesung hat allen großen Spaß gemacht und wird bestimmt im nächsten Schuljahr wieder bei uns stattfinden.

(Bilder von I. Scheuerer)

Schulfasching 2019

Am 22.2.2019 haben die Schüler der 9. Klasse im Rahmen eines Projekts unter Leitung von Frau Sabine Raab einen Schulfasching für die Grundschüler selbstständig geplant und gestaltet. Lehrer sowie Schüler kamen an diesem Tag verkleidet in die Schule. Um den Fasching zu gestalten, haben sich die 9.Klässler eigens Spiele für die Grundschüler ausgedacht, das Essen in der Küche zubereitet (Muffins, Mini-Quiches, Pizza-Hörnchen und vieles mehr) und die Dekoration der Aula übernommen.

Die Mittelschüler wurden in ihren Planungen aber auch durch viele fleißige Helfer unterstützt: so sponserte das Sozialraumteam der Gemeinde die Süßigkeiten-Preise für die durchgeführten Spiele, die Musikanlage wurde freundlicherweise von Christian Bäß aufgebaut und angeschlossen, um die Feier mit Musik zu versehen, und der Elternbeirat der Schule unter Leitung von Frau Heike Geier spendierte jedem Grund- und Mittelschüler einen Faschingskrapfen. So wurde über zwei Stunden lang getanzt und gefeiert.

Am Ende durften sich noch fünf Schüler, die die besten und kreativsten Kostüme besaßen, über Kino-Gutscheine freuen.

Die verkleideten Kinder der 1. Klasse besuchten ebenfalls die Altentagespflege, um den älteren Leuten dort eine kleine Freude zu bereiten.

Somit war der Fasching insgesamt für alle ein großer Erfolg mit definitiver Wiederholung im nächsten Jahr!

Die Schule bedankt sich bei allen Helfern und Schülern, ohne die dieser Fasching nicht möglich gewesen wäre!

(Bilder von I. Scheuerer)

Schlittenübergabe an die Schule

Die Bayernwerk AG verloste in ihrem Kundenmagazin „kommunal.info“ 20mal zwei Schlitten für Schulen und möchte damit den Kindern in der örtlichen Schule eine echte Winterfreude machen. Glücklicher Gewinner war diesmal die Schule Speichersdorf, der die Schlitten übergeben wurden.

Es handelt sich dabei um einen klassischen Rodel aus Holz mit eingraviertem Bayernwerk-Schriftzug. Der Schlitten verfügt über einen Lattensitz und Kunststoffabdeckungen an beiden Vorderseiten. Kufen und Schrauben sind mit Korrosionsschutz versehen. Die Maße des Schlittens sind 90 x 37 x 26 Zentimeter, da lässt es sich auch mal zu zweit oder zu dritt aufsitzen. Bei Bedarf kann eine Rückenlehne angebracht werden – ideal für kleinere Kinder, die sonst leicht herunterfallen könnten. Für größere Kinder kann die Lehne natürlich weggelassen werden.

Die Gemeinde Speichersdorf konnte die Preisfrage richtig beantworten, wie viele Straßenlaternen in Unterhaching auf moderne LED-Technologie umgerüstet wurden: Nämlich genau 2.246 Brennstellen.

(Presseinfo Bayernwerk)